Stadt Freiberg am Neckar

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Rund um das Fahrrad

Kein Verkehrsmittel kann so viele Pluspunkte auf sich vereinen wie das Fahrrad: Es belästigt weder durch Abgase noch durch Lärm, benötigt wenig Platz und ist im Stadtverkehr gegenüber Autos häufig das schnellere Fahrzeug. Konkurrenzlos ist es auf Kurzstrecken - nicht zuletzt weil es eine lange Parkplatzsuche erspart. Aber auch die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit sprechen für einen Umstieg aufs Rad. Würden zum Beispiel die Hälfte aller PKW-Fahrten unter fünf Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt, könnten damit jährlich bundesweit mehrere Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. 

Schäden und Anregungen zur Verbesserung der Radinfrastruktur in Freiberg können Sie direkt an f.weber(@)freiberg-an.de senden.

 

Kleine Reparaturen selbst durchführen

In Freiberg gibt es zwei RadServicePunkte. Das sind kleine Reparaturstationen! Hier können kleinere Reparaturen mit passendem Werkzeug selbst durchgeführt oder die Reifen aufgepumpt werden. Eine Station steht direkt vor dem Rathauseingang, die andere an der Wernerstraße Einbiegung Austraße.

 

Fahrradzone am Wasen

Im Sommer 2020 gab es eine Probephase, 2021 wurde sie vom Gemeinderat beschlossen: Die Fahrradzone am Wasen. In ihr sind Fahrräder gegenüber PKW bevorzugt. Anlieger dürften die Fahrradzone auch weiterhin mit PKWs befahren.

Weitere Infos zur Fahrradzone finden Sie hier.

 

Überprüfen Sie Ihr Fahrrad regelmäßig

Sicheres Radfahren beginnt mit einem sicheren Fahrrad. Überprüfen Sie regelmäßig Bremsen, Schaltung und Beleuchtungsanlage. Der Gesetzgeber hat eine Reihe von Vorgaben gemacht, die ein verkehrssicheres Fahrrad erfüllen muss.
 
Vorgeschrieben sind:  

  • zwei voneinander unabhängige Bremsen,
  • eine Klingel,
  • eine Lampe und ein weißer Reflektor (vorne)
  • ein rotes Rücklicht und ein roter Reflektor (hinten)
  • vier gelbe Speichenreflektoren (Katzenaugen) oder Reflektorenstreifen -umlaufend an Reifen oder in den Speichen
  • je zwei gelbe Pedalrückstrahler

Ohne diese Ausstattung darf ein Rad im Verkehr nicht genutzt werden. Nach der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) muss die Beleuchtung auch tagsüber funktionieren, Rückstrahler müssen immer vollständig vorhanden sein.

Bekleidung und Ausrüstung

Für die persönliche Sicherheit beim Radfahren spielen Bekleidung und Ausrüstung eine wichtige Rolle. Auch wenn es in Deutschland keine Helmpflicht für Radfahrer gibt, sollte ein gut passender Helm getragen werden. Das Material jedes Helms altert, deshalb sollte er regelmäßig (jedoch unbedingt nach einem Sturz) ausgetauscht werden. Beim Kauf eines Helmes sollte darauf geachtet werden, dass er das entsprechende Prüfzeichen trägt, gut passt und eine gute Belüftung hat. Einen zusätzlichen Schutz für Fahrradfahrer stellt gut sichtbare helle Kleidung dar. Hierfür bieten sich insbesondere in der dunklen Jahreszeit auch Warnwesten oder Reflektorstreifen bzw. -flächen an der Kleidung und dem Schuhwerk an. Schutzbrillen können bei Radtouren vor Insekten und trockenen Augen schützen. Fahrrad-Handschuhe schützen vor Kälte und mindern bei Stürzen Hautabschürfungen.


Radfahren ist gesund!

Regelmäßiges Radfahren fördert Gesundheit und Lebensqualität – und das in jedem Alter. „Bewegung ist die beste Medizin“ weiß der Volksmund. Gesundheits-Experten sehen in der täglichen Radnutzung auch auf kurzen Strecken längst eine flexible Fitness-Lösung für Jedermann, die jederzeit einsetzbar ist. Schließlich bietet das Rad moderates Ausdauertraining auch für diejenigen, die dem Sport lange ferngeblieben sind. Tägliches Radfahren kann so zur Prävention gegen gleich mehrere der Alltags- und Wohlstands-Krankheiten eingesetzt werden – und je länger man im Sattel bleibt, desto besser.

Ein Beispiel: Regelmäßige körperliche Aktivität verringert etwa das Risiko einer Herz-Kreislauf- Erkrankung um das 20fache. Selbst Rückenschmerzen lassen sich bekämpfen, wenn Fahrer die optimale Sitzhaltung mit leicht nach vorn gebeugtem Oberkörper einnehmen. Für viele Mitbürger ist ein Elektrofahrrad eine attraktive Möglichkeit, wieder mehr mit dem Rad unterwegs zu sein. Auf Grund der deutlich höheren Unfallwahrscheinlichkeit sollte nach dem Kauf eines elektrischen Fahrrads ein Fahrsicherheitstraining absolviert werden.

Weitere Infos zum Fahrsicherheitstraining im Landkreis

Praxisbeispiele für gute Radverkehrslösungen
 
Hier finden Sie gute Praxisbeispiele zum Radverkehr, die vom Deutschen Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zusammengetragen wurden. 

Praxisbeispiele | Fahrradportal

 

Regelungen zur Fahrradmitnahme in Bus & Bahn

Fahrräder und E-Tretroller können in VVS-Verkehrsmitteln zu den folgenden Zeiten kostenlos mitgenommen werden:

Montag bis Freitag vor 6:00 Uhr und nach 9:00 Uhr sowie an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen ganztags kostenfreie Fahrradmitnahme.

Hinweis: Montag bis Freitag (ausgenommen Feiertage) von 6:00 bis 9:00 Uhr ist bei Mitnahme eines Fahrrads ein Kinderticket für die entsprechende Zonenanzahl zu lösen

Hinweis: Zusammengeklappte Fahrräder und E-Tretroller gelten im Sinne der VVS-Beförderungsbedingungen als Sache und können grundsätzlich zu jeder Zeit kostenlos mitgenommen werden.Mopeds und Mofas mit Verbrennungsmotoren sowie E-Bikes ohne Pedale sind von der Beförderung ausgeschlossen.

 

Die Fahrradmitnahme in den Bussen in den Landkreisen Böblingen, Esslingen*, Göppingen**, Ludwigsburg und Rems-Murr-Kreis ist zu folgenden Zeiten kostenfrei:

Montag bis Freitag (ausgenommen Feiertage) ab 18:30 Uhr bis Betriebsschluss sowie Samstag, Sonntag und an Feiertagen rund um die Uhr.

Hinweis: Mitnahme von bis zu zwei Fahrrädern pro Bus.

 

Neckartalweg

Mit seiner Flusslage bietet Freiberg überdies den idealen Ausgangspunkt für eine Radtour entlang des Neckars. Der Neckartal-Radweg, mit einer Länge von 374 km reicht dabei von Mannheim bis Villingen-Schwenningen. Weitere Informationen zur Strecke finden Sie hier.


RegioRad

RegioRad Stuttgart ist eine Aktion der Deutschen Bahn Connect GmbH. Das Konzept ist dabei ganz einfach:

1) Online anmelden, Fahrrad an der Station entleihen

2) Von A nach B fahren

3) Fahrrad an einer Station zurückgeben

4) Fertig.

Bezahlt wird über's Handy.

Weitere Informationen zum RegioRad finden Sie hier.

 

ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub unterstützt und fördert zahlreiche Projekte und Aktionen, die das Radfahren sicher und komfortabel für alle machen. Weitere Informationen zum ADFC finden Sie hier.

Stadtradeln

STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob man jeden Tag oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs ist. Jeder Kilometer zählt – erst recht, wenn man den Weg sonst mit dem Auto zurückgelegt hätte. Der Stadtradelzeitraum im Landkreis Ludwigsburg ist immer der 1. bis 21. Juli. 2020 erzielte Freiberg das bisherige Bestergebnis, 2021 wurde mit mehr als 85.000 geradelten Kilometern wieder ein sehr gutes Gesamtergebnis erzielt.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs zeigen, wie viele Menschen bereits mit dem Fahrrad unterwegs sind und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Damit noch mehr Menschen dauerhaft vom Auto aufs Rad umsteigen, braucht es eine Radinfrastruktur, auf der sie schnell und sicher ans Ziel kommen. Um auf die Bedürfnisse der Radfahrer aufmerksam zu machen, richtet sich das STADTRADELN auch an die Kommunalpolitiker. Sie sind die Entscheidungsträger, wenn es um die Radinfrastruktur und damit praktischen Klimaschutz vor Ort geht. Während der Aktion nehmen sie selbst die Lenkerperspektive ein und erfahren, wo die Kommune schon fahrradfreundlich ist und wo noch nachgebessert werden muss.
Damit die Kommunalverwaltung es leichter hat, die Radinfrastruktur gezielt zu verbessern, kann sie über die Bürgerbeteiligungsplattform RADar! direkt auf das Wissen der Bürgerschaft als Radexperten des Alltags zurückgreifen. Die Radler melden ihrer Verwaltung Schlaglöcher, plötzlich endende Radwege oder eine unübersichtliche Verkehrsführung direkt in einem digitalen Stadtplan und die Verwaltung nimmt sich der Sache an. Aber auch von der STADTRADELN-App profitiert die Radverkehrsplanung vor Ort. Denn die beim STADTRADELN per App aufgezeichneten Strecken werden anonymisiert von der Technischen Universität Dresden ausgewertet. Die Erkenntnisse – zum Beispiel wo wie viel und wie schnell gefahren wird oder wo der Radverkehrsfluss verlangsamt wird – werden den Kommunen bereitgestellt.

Schäden und Anregungen zur Verbesserung der Radinfrastruktur können Sie direkt an f.weber(@)freiberg-an.de senden.

Weitere Informationen zur deutschlandweiten Aktion finden Sie hier und auf der Website des Landratsams Ludwigsburg. Partner des Stadtradelns in der Region sind unter anderem das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg mit der Inititative RadKultur sowie der ADFC.

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