Stadt Freiberg am Neckar

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Auf dem Weg zur „Fairtrade-Town“

Die Stadt Freiberg am Neckar möchte „Fairtrade-Town“ werden.

Zu diesem Zweck hat sich im Jahr 2018 eine Steuerungsgruppe aus Freiberger Bürgerinnen und Bürgern gegründet um dieses Thema voranzubringen. Fairtrade-Towns fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich gemeinsam lokal für den fairen Handel stark machen. Das Engagement der vielen Menschen zeigt, dass eine Veränderung möglich ist, sowie jede und jeder etwas bewirken kann. Fairer Handel ist nur als eine Säule des Themas Nachhaltigkeit sinnvoll. Aus diesem Grund unterstützt die Steuerungsgruppe unter anderem auch Projekte zur Regionalität, Ökologie und gegen die Wegwerfgesellschaft.

Fünf Kriterien müssen erfüllt sein. Der erste Schritt liegt bei der Kommune. Diese verpflichtet sich unter anderem, bei allen Sitzungen sowie im Bürgermeisterbüro Fairtrade-Kaffee und ein weiteres Fairtrade-Produkt zu verwenden.

Eine lokale Steuerungsgruppe ist ebenfalls Pflichtprogramm. In dieser sollen verschiedene Bereiche des kommunalen Lebens abgebildet sein, z.B. Politik oder Verwaltung, Handel, „Eine Welt“, Kirchen, Schulen und Vereine. Je breiter aufgestellt diese Gruppe ist, desto leichter kann sie ihre Aufgabe erfüllen. Diese beinhaltet die Koordinierung von Aktionen, Initiierung und Dokumentation von lokalen Fairtrade-Angeboten und die Öffentlichkeitsarbeit.

Das dritte Kriterium verlangt, dass mindestens vier Geschäfte und zwei Gastronomiebetriebe Produkte aus Fairem Handel in ihr Sortiment bzw. auf die Speisekarte nehmen.Punkt Vier widmet sich öffentlichen Einrichtungen. Jeweils eine Schule, ein Verein und eine Kirche müssen sich beteiligen. Dabei genügt es nicht, einmalig eine Aktion anzuleiern und ein paar Plakate aufzuhängen. Alle beteiligten Akteure werden von Fairtrade Deutschland streng geprüft, bevor die Ernennung zur Fairtrade-Stadt erfolgt.

Natürlich ist das eigentliche Ziel all dieser Mühen nicht der Titel. Es geht darum, Konsumenten zu sensibilisieren und den fairen Handel zu fördern. Denn jeder faire Einkauf trägt ein Stück dazu bei, diese Welt ein wenig gerechter zu machen. Aus diesem Grund ist das fünfte und letzte Pflichtkriterium eine rege Öffentlichkeitsarbeit. Die Fairtrade-Gruppe Freiberg hofft auf diesem Weg auch weitere Mitstreiter zu finden. Wer aktiv werden oder informiert bleiben möchte, darf gerne Kontakt aufnehmen unter fairtrade.freiberg.an(@)gmail.com.

Aktuelle Informationen zu Aktionen zum Thema Fairtrade in Freiberg a.N., Hintergründe zur Kampagne „Fairtrade-Towns“ und Wissenswertes zum Thema Fairer Handel finden Sie auf der Homepage der Kampagne, die hier verlinkt ist.

https://www.fairtrade-towns.de/aktuelles/

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