Stadt Freiberg am Neckar

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Informationsveranstaltungen zum Bürgerentscheid

Die Bürgerschaft wird zu den für den Bürgerentscheid relevanten Themen umfassend informiert.

Informationsveranstaltungen für Eltern
Inzwischen fanden bereits mehrere Info-Veranstaltungen in Präsenz für Eltern von Kindergarten- und Grundschulkindern, für Lehrkräfte, für Mitarbeitende der Grundschulen und Kinderbetreuungseinrichtungen zur Grundschulentwicklung statt.
Für interessierte Eltern, die daran nicht teilnehmen konnten, bieten wir eine digitale Info-Veranstaltungen an:

Online-Info für Eltern am Montag, 26.07. von 18 bis 20 Uhr
Den Einwahllink finden Sie hier: Infoveranstaltung Schwerpunkt Pädagogik Grundschulentwicklung

Weitere Info-Veranstaltungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger
Um interessierte Bürgerinnen und Bürger allgemein über das Thema zu informieren, bieten wir weitere digitale Veranstaltungen an, die unabhängig von der Entwicklung des Infektionsgeschehens sicher stattfinden können:

Mittwoch, 04.08. von 17:30 Uhr – 19:30 Uhr

Einwahllink: Infoveranstaltung Bürgerentscheid Grundschulentwicklung

Mittwoch, 15.09. von 17:30 Uhr – 19:30 Uhr

Einwahllink: Infoveranstaltung Bürgerentscheid Grundschulentwicklung

Informationsbroschüre zum Bürgerentscheid
Wie gestalten wir die Bildungszukunft unserer Kinder? Warum kommt ein neuer Bürgerentscheid? Wie entwickeln sich die Grundschulen bei zwei oder drei Standorten? Was sind die Vorteile einer Ganztagsschule? Wie stehen die Gemeinderatsfraktionen zur Frage der Schulstandorte?
Lesen Sie hierzu die Info-Broschüre zum Bürgerentscheid

Workshop zur Entwicklung eines Verkehrskonzepts am Standort Kasteneck

Die Stadt Freiberg hatte alle Lehrer/-innen und Elternvertreter-/innen der Flattich- und Kasteneckschule sowie die Anwohner/-innen rund um Kasteneckschule im Juni zu einem Workshop eingeladen, bei dem die Verkehrssituation rund um die Kasteneckschule erörtert wurde. Im Fokus standen vor allem auch die Auswirkungen auf den Verkehr, die sich bei einer möglichen Zusammenlegung der Kasteneckschule und der Flattichschule am Standort Kasteneck, ergeben könnten.

Vorstellung der Ergebnisse
Die Ergebnisse des Workshops wurden der interessierten Bürgerschaft in einer Info-Veranstaltung am Freitag, 16. Juli vorgestellt.
Der Verkehrsplaner Dr. Frank Gehricke erläuterte, dass die bereits bestehenden  Verkehrsprobleme rund um die Kasteneckschule ihre Ursache nicht nur in einem hohen Verkehrsaufkommen haben, sondern in unterschiedlichen verkehrsbehindernden Faktoren: 1. Sind die Straßen in diesem Bereich sehr eng. 2. Gibt es oft nur einseitige Bürgersteige, was die Verkehrssicherheit einschränkt 3. Gibt es viele parkende Autos, die den Begegnungsverkehr behindern. 4. Sorgen querende Kinder und Eltern, die mit den Autos wenden, für Behinderungen.

Das Verkehrsaufkommen am Knotenpunkt Charlottenstraße/Holderstraße liegt mit ca. unter 100 Fahrzeugen pro Stunde deutlich unter dem Grenzwert für eine Wohnstraße, der bei 400 Fahrzeugen pro Stunde festgelegt ist (Richtlinie für die Anlage von Stadtstraßen). Auch wenn sich die Schülerzahl bei einer Zusammenlegung der Kasteneck- und der Flattichstraße am Standort Kasteneck erhöht, ist nicht von einem Überschreiten dieses Grenzwertes auszugehen.

Erste mögliche Maßnahmen
Um schon jetzt und auch langfristig eine Verbesserung der Verkehrssituation im Bereich der Kasteneckschule zu erzielen, soll ein 3-Stufenplan verfolgt werden. Im ersten Schritt sollen Parkverbote, dezentrale Haltemöglichkeiten für Eltern, gegebenenfalls die Einrichtung von Einbahnstraßen und Verkehrsberuhigungen durch Anwohnerstraßen die Verkehrssituation zeitnah schon jetzt entlasten.

Weitere Schritte
In einem weiteren Schritt werden die Eltern von Schüler/-innen der Kasteneckschule sowie das Schulpersonal gemeinsam und unterstützt durch den Verkehrsplaner im kommenden Schuljahr ein Konzept erarbeiten, wie sich die Verkehrssituation vor der Schule verbessern lässt. Zusammen mit dem beteiligten Verkehrsplanungsbüro sollen Ideen erarbeitet werden, wie der Verkehr im Kasteneckbereich entzerrt werden kann, etwa durch nach Klassenstufen eingeteilte, unterschiedliche Anfahrtsbereiche für die Eltern. Bei einer Zusammenlegung der Flattich- und der Kasteneckschule ist zudem auch bei Bedarf ein Schulbusverkehr angedacht, der in Ergänzung zu bestehenden Busverbindung für die Schülerbeförderung eingesetzt werden könnte. Um nicht zusätzlichen Verkehr vor der Schule zu verursachen, wäre die Haltestelle nicht direkt vor der Schule geplant, sondern dezentral.

Weiterer Workshop
Zusätzlich wird ein weiterer Workshop angeboten, bei dem sich die Anwohner/-innen und interessierte Bürgerinnen und Bürger bei der Weiterentwicklung des Verkehrskonzeptes rund um die Kasteneckschule einbringen können. Dieser findet statt am:

Donnerstag, 16. September 2021 um 18.00 Uhr im PRISMA im Raum Soisy
Eine Anmeldung per E-Mail unter r.goehringer@freiberg-an.de ist erforderlich. Bitte mit Angabe, für welche Veranstaltung die Anmeldung gilt.

Gemeinderat beschließt neuen Bürgerentscheid zur Grundschulentwicklung

Mehrheitlich hat der Freiberger Gemeinderat am Donnerstag, 24. Juni die Durchführung eines Bürgerentscheids zur Standortfrage der Freiberger Grundschulen beschlossen. Zuvor einigte sich der Gemeinderat auf die Fragestellung, die beim Bürgerentscheid zur Abstimmung gebracht werden soll. Die Frage, über die die Bürgerinnen und Bürger am 26. September 2021 abstimmen sollen, lautet: „Sind Sie dafür, dass die Flattichschule und die Kasteneckschule am Standort Kasteneck zusammengeführt werden und dass die Grünlandschule am Standort Grünlandstraße erhalten bleibt?“

Weshalb wurde ein neuer Bürgerentscheid beschlossen?
Im Jahr 2016 hatten die Wählerinnen und Wähler bei dem durch das Bürgerbegehren angeregten Bürgerentscheid nur die Möglichkeit, zwischen einem oder drei Standorten zu wählen. Vor allem das Argument der Erreichbarkeit gab damals den Ausschlag für den Erhalt der drei Grundschulen.

Neue Anforderungen durch die freiwillige und kostenlose Ganztagsschule
Mit der vom Land Baden-Württemberg angestrebten Einführung der freiwilligen und kostenlosen Ganztagsschule, die für Familien immer wichtiger wird, haben sich die Anforderungen an die Grundschulen in Freiberg verändert. Die Ganztagsschule erfordert ein deutlich größeres und verändertes Raumprogramm. Sie kann nicht gleichzeitig an allen drei Standorten eingeführt werden, sondern zunächst nur an einem Standort und zwar ohne paralleles Halbtagsschulangebot, da an 2-zügigen Schulen aus organisatorischen Gründen nicht beides parallel geführt werden kann. Freiberger Grundschüler/-innen, die die Ganztagsschule besuchen wollen, müssen daher unter Umständen in eine Schule in einem anderen Stadtteil gehen und umgekehrt die, die eine Halbtagsschule besuchen wollen auch. Das Prinzip der guten Erreichbarkeit der Grundschule an den drei Standorten ist damit hinfällig.

Zusammenführung der Flattich- und der Kasteneckschule als sinnvolle Alternative
Wenn die Flattichschule und die Kasteneckschule am Standort Kasteneck fusionieren, kann dort die freiwillige und kostenlose Ganztagsschule für alle Freiberger Kinder flexibel und dem Bedarf entsprechend eingeführt werden, wobei die Halbtagsschule parallel weitergeführt werden kann. Eltern haben dann für ihre Kinder an einer 4-zügigen Schule die Wahl zwischen Ganztags- und Halbtagsschule und können die Schulform während der Grundschulzeit wechseln. An der Grünlandschule wird es dann weiterhin ein Halbtagsschulangebot mit zusätzlicher kommunaler Betreuung geben.

Informationsbroschüre zum Bürgerentscheid
Die Mehrheit der Gemeinderatsmitglieder sieht in der Zusammenführung der Flattichschule und der Kasteneckschule am Standort Kasteneck vielfältige Vorteile, vor allem hinsichtlich des flexiblen Ausbaus der Ganztagsschule, der pädagogischen Vielfalt, der Bildungsqualität und der Ressourcenbündelung. Einige Gemeinderatsmitglieder vertreten eine andere Auffassung und befürworten weiterhin den Erhalt und die Sanierung der drei Grundschulen, die ihrer Ansicht nach einen infrastrukturellen Mehrwert haben.

Die vielfältigen Argumente der Stadtverwaltung und die der einzelnen Fraktionen zum Bürgerentscheid werden in einer Informationsbroschüre umfassend zusammengestellt, sodass sich die Bürgerinnen und Bürger eine eigene Meinung zu diesem für die Freiberger Familien wichtigen Thema bilden können. Die Broschüre wird am 29. Juli an alle Freibergerinnen und Freiberger per Postwurfsendung verteilt.

Sollten Sie Fragen und Anregungen zum Bürgerentscheid haben, schreiben Sie uns an:
grundschulentwicklung(@)freiberg-an.de.

Was bisher geschah?

Hier finden Sie einen zeitlichen Überblick über die Grundschulentwicklung in den letzten Jahren seit 2015

Grundschulentwicklung vor 5 Jahren

Der Gemeinderat hatte sich in seiner öffentlichen Sitzung am 23. Juni 2016 mit deutlicher Mehrheit für den Bau einer zentralen Grundschule am Kasteneck-Park entschieden.

Mit seiner Entscheidung folgte der Gemeinderat dem Beschlussvorschlag der Verwaltung, die in einer zentralen Grundschule am Kasteneck-Park die beste und zukunftsfähigste Lösung für Freiberg sieht, da so die Chancen- und Bildungsgerechtigkeit für alle Freiberger Grundschulkinder optimal umgesetzt werden können.

Vorteile des Standortes:
Das Kasteneck-Gelände bietet genügend Platz und ideale Voraussetzungen, die heutigen und künftigen pädagogischen Anforderungen an eine optimal ausgestattete Grundschule für alle Kinder gleichermaßen zu realisieren. So ermöglicht etwa die Topografie des Geländes die Gestaltung einer altersentsprechenden, kleingliedrigen Schulanlage mit großzügigen Außenflächen und Flächen für den Sportunterricht vor Ort. An einer zentralen Grundschule am Standort Kasteneck lassen sich außerdem vielfältige Ganztagesbetreuungsangebote für Kinder aus allen Stadtteilen gut verwirklichen.
Ein weiterer Vorteil dieser Lösung liegt in einer relativ kurzen Bauzeit von ca. 5,5 Jahren. Außerdem gibt es bei dieser Variante nun keinerlei Einschränkungen für den Schulbetrieb während der Bauzeit, denn eine Auslagerung des Schulunterrichts in Container entfällt bei dieser Lösung.

Hier können Sie die Gemeinderatsvorlage downloaden, die Bewertung aller Modelle sowie eine Grafik zur Grundschulentscheidung:

Gemeinderatsvorlage zur Beschlussfassung am 23.06.2016

12 gute Gründe für eine zentrale Grundschule

Stellungnahme zur Grundschulentscheidung und zum geplanten Bürgerbegehren

Entscheidung basiert auf gründlicher Abwägung
Am 23. Juni hat sich der Gemeinderat für den Neubau einer zentralen Grundschule im Kasteneck-Park entschieden. Alle im Gemeinderat vertretenden Fraktionen haben sich in einem zweijährigen Meinungsbildungsprozess intensiv mit dem Für und Wider aller in Betracht kommender Varianten der Grundschulentwicklung auseinandergesetzt.  Die Stadtverwaltung hat zudem alle Stärken und Schwächen, die sich für die 12 diskutierten Varianten ergeben, transparent und vergleichbar in einer Übersicht dargestellt. Diese finden Sie unter www.freiberg-an.de

Intensive Bürgerbeteiligung hat stattgefunden
In die Entscheidungsfindung sind neben der fachlichen Expertise von zwei externen Büros und von Pädagogen auch die Meinungen der am Prozess beteiligten Bürgerinnen und Bürger eingeflossen. Dieser intensive Beteiligungsprozess fand über einen Zeitraum von anderthalb Jahren mit insgesamt sieben öffentlichen Veranstaltungen statt, die allerdings leider nur mäßig besucht waren. Betroffene hätten sich hier umfassend über das Thema informieren und sich in die Diskussion miteinbringen können. Insoweit überrascht es nun, dass ein Bürgerbegehren auf den Weg gebracht werden soll.
Wichtige Diskussion sachlich führen
Man kann zum Thema Grundschulentwicklung unterschiedliche Meinungen haben, wichtig ist aber, die Diskussion zu diesem sehr wichtigen Thema sachlich zu führen. Es darf nicht darum gehen, wer Gewinner oder Verlierer der Debatte ist, sondern es geht darum, eine langfristige, zukunftsfähige Lösung für die Zukunft der Grundschulbildung in Freiberg zu finden, mit guten Bildungsperspektiven und zuverlässigen Ganztagesbetreuungsangeboten für die Kinder.

Chancen und Herausforderungen transparent machen
Die Chance für mehr Bildung und Gerechtigkeit für alle Freiberger Kinder durch eine Zusammenführung von 3 Grundschulen zu einer Grundschule mit der Bildungspolitik der ehemaligen DDR zu vergleichen, wie von Bündnis 90/Die Grünen in den Freiberger Nachrichten vom 7. Juli 2016 zu lesen war, geht an einer sachlichen Argumentation vorbei und verkennt die sich bei einer zentralen Grundschule tatsächlich ergebenden Chancen. Diese sind übersichtlich dargestellt in der Grafik „12 gute Gründe für eine zentrale Grundschule“.

Die Stadt hat während des gesamten Prozesses nie verschwiegen, dass sich für manche Kinder der Schulweg verlängern wird, und dass dafür im weiteren Planungsprozess eine Lösung gefunden werden muss. Beim von der Initiative befürworteten Standpunkt, alle 3 Grundschulen zu erhalten, vermissen wir dagegen die Aussage, dass eine Generalsanierung aller drei Grundschulen nicht nur die teuerste, sondern auch hinsichtlich der Umsetzung von pädagogischer Qualität die am schlechtesten aller untersuchten Varianten ist. Wir vermissen dort auch die Information, dass die Sanierungen nur nacheinander bautechnisch abgewickelt werden können, so dass über 15 Jahre vergehen werden, bis die letzte Schule saniert sein wird. Und man müsste den Eltern von Kindergarten- und Zwergenstüble-Kindern offen sagen, dass ihre Kinder, je nach Geburtsjahr und je nach Schulbezirk, unter Umständen ihre ganze Grundschulzeit in einem Container irgendwo im Stadtgebiet verbringen werden.

Alle Argumente abwägen
Uns allen ist bewusst, dass dieses Thema in hohem Maße emotional besetzt ist, und das respektieren wir. Genau aus diesem Grund hat die Verwaltung auch eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen, um die Diskussion auf eine sachliche Basis zu stellen.
Deshalb mein Appell: Bitte informieren Sie sich vor einer Entscheidung über ein Bürgerbegehren gut und berücksichtigen Sie bitte alle Argumente unvoreingenommen!

Herzliche Grüße
Ihr

Dirk Schaible
Bürgermeister

Ergebnis der Machbarkeitsstudie vom 3. März 2016

Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie wurde am 3. März 2016 im PRISMA vorgestellt

In der Studie untersuchte die damit beauftragte Gesellschaft für Umweltplanung Stuttgart die Vor- und Nachteile der insgesamt zwölf möglichen Varianten einer künftigen Grundschullandschaft. Dabei wurden in verschiedenen Bereichen Punkte vergeben, etwa für die Umsetzungsmöglichkeiten des Bildungsplanes bzw. für die pädagogische Qualität, für die Möglichkeit von Mehrzügigkeit der Klassen, für die Erreichbarkeit der Schulen oder beispielsweise auch für die Finanzierung.

Am besten Schnitt bei dieser Untersuchung die Variante „B2“ ab, die eine Sanierung der Kasteneckschule und den Neubau einer Grundschule auf dem Lugauf-Sportplatz vorsieht. Die zweitbeste Punktzahl erhielt nach dieser Studie die Variante „B7“, die eine Sanierung und den Ausbau der Kasteneckschule zu einer Grundschule für Freiberg vorschlägt. Beide Varianten würden eine Umsetzung des aktuellen Bildungsplanes mit seinen pädagogischen Anforderungen ermöglichen und schnitten in der Finanzierbarkeit gut ab. Die Variante, die die Sanierung aller drei Grundschulen beinhaltet, bekam die schlechteste Punktzahl, da hier die heute geforderte pädagogische Qualität nicht umzusetzen wäre und diese Variante zudem am meisten kosten würde.

Die Präsentation zur Veranstaltung, das ausführliche Ergebnis der Machbarkeitsstudie sowie die vorgestellten Pläne finden Sie hier zum Download:
Präsentation zur Infoveranstaltung vom 3.3.2016
Bewertungsergebnis ALLER Varianten
Pläne zur Bürgerinformation

Ergänzend hierzu wurden weitere Informationen an die Vertrauenspersonen des Bürgerbegehrens ausgegeben. Diese ergänzenden Kompaktinformationen stehen hier zum Download bereit:
Kompaktinformationen zur Grundschulentwicklung

Ausführliche Bürgerbeteiligung zur Grundschulentwicklung 2015

Zum Thema Grundschulentwicklung waren die Bürgerinnen und Bürger im Vorfeld der Entscheidung von der Stadt Freiberg zu einer umfassenden Bürgerbeteiligung eingeladen.

Zunächst wurde das Thema bereits am Donnerstag, 5.03.2015 in einer öffentlichen Veranstaltung im Prisma unter dem Titel "Freiberger Grundschulen fit für die Zukunft" ausführlich vorgestellt.
Dann waren die Bürger zu einem Workshop am Samstag, 14.03.2015 und am Mittwoch, 20.05.2015 in das PRISMA eingeladen.
Im Rahmen dieser Veranstaltungen haben sich die Teilnehmer mit den verschiedensten Optionen für die Zukunft der Freiberger Grundschulen auseinandergesetzt. Leider blieb die Teilnahme an den Workshops hinter den Erwartungen von Gemeinderat und Verwaltung zurück: Am 1. Workshop nahmen ca. 50 Personen und am 2. Workshop ca. 25 Personen teil. Moderiert wurden diese Veranstaltungen von Ute Kinn vom Büro Grips, die auch am 28.07.2015 das Ergebnis dieser Bürgerbeteiligung in der Gemeinderatssitzung präsentierte.  Dabei sprach sie vor allem nochmals die Handlungsoptionen an, die von den Teilnehmern in diesem Workshop bewertet wurden.
Dies sind:
1. Eine gemeinsame Schule, Neubau
2. Zwei Grundschulen, Variante A: 3+3 - bedeutet 3-Zügigkeit an beiden Schulen
3. Zwei Grundschulen, Variante B: - Vierzügig + Zweizügig
4. Drei Grundschulen

Vom Gemeinderat wurde einstimmig beschlossen, für die dargestellten vier Varianten eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben.
Protokolle und Präsentationen zu den Veranstaltungen der Bürgerbeteiligung finden Sie hier:
Protokoll Bürgerwerkstatt_1 vom 14. März 2015
Protokoll der Bürgerwerkstatt 2 vom 20. Mai 2015
Ergebnispräsentation

 

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