Stadt Freiberg am Neckar

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Coronavirus: Empfehlungen an die Bevölkerung

Gesundheitsministerien, des Landratsamtes und des Robert-Koch-Instituts hin. Da es sich um ein dynamisches Geschehen handelt, sollten auch aktuelle Hinweise in den Medien verfolgt werden. Über die Homepage der Stadt, über die APP und in den sozialen Medien übermittelt die Stadtverwaltung ebenfalls aktuelle Informationen zur Entwicklung der Situation. Oberstes Ziel ist weiterhin – die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen!
Breitet sich das neuartige Coronavirus ungehindert aus, erkranken in kurzer Zeit so viele Menschen, dass die Krankenhäuser überfüllt werden und die medizinische Versorgung zusammenbrechen kann. Deshalb zielen derzeit sämtliche Anstrengungen von Regierung, Behörden und des Gesundheitssystems darauf ab, die weiterhin ansteigenden Neuinfektionen zu verlangsamen.


Passen Sie Ihr Verhalten an
Durch Anpassung des Verhaltens – möglichst viel zu Hause bleiben, Fachleute sprechen auch von „räumlicher Distanzierung“ – können Sie dazu beitragen, dass sich das Virus langsamer verbreitet.

  • Bleiben Sie zu Hause. Schränken Sie insbesondere die persönlichen Begegnungen mit älteren,  hochbetagten oder chronisch kranken Menschen zu deren Schutz ein. Nutzen Sie stattdessen vermehrt die Kommunikation per Telefon, E-Mail, Chats, etc. Beachten Sie Besuchsregelungen für Krankenhäuser und sonstige Pflegeeinrichtungen.
  • Lüften Sie alle Aufenthaltsräume regelmäßig und vermeiden Sie Berührungen wie z. B. Händeschütteln oder Umarmungen.
  • Beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr müssen Sie seit dem 27.04.2020 eine Maske tragen. Tragen Sie diese auch im öffentlichen Raum um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren.
  • Wenn eine Person in Ihrem Haushalt erkrankt ist, sorgen Sie nach Möglichkeit für eine räumliche Trennung und genügend Abstand zu den übrigen Haushaltsmitgliedern.
  • Kaufen Sie nicht zu Stoßzeiten ein, sondern dann, wenn die Geschäfte weniger voll sind oder nutzen Sie Abhol- und Lieferservices.
  • Helfen Sie denen, die Hilfe benötigen! Versorgen Sie ältere, hochbetagte, chronisch kranke Angehörige oder Nachbarn und alleinstehende und hilfsbedürftige Menschen mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs.

Damit leisten Sie Ihren Beitrag, Menschenleben zu retten und auch ältere und Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen, die von dem Coronavirus stärker betroffen sind als alle anderen.


Weitere Regeln

  • Arbeiten Sie – in Abstimmung mit dem Arbeitgeber – wenn möglich, von zu Hause aus. Halten Sie Treffen klein und kurz und in einem gut belüfteten Raum ab. Halten Sie einen Abstand von 2 Metern zu anderen Menschen und verzichten Sie auf persönliche Berührungen.
  • Nehmen Sie Ihre Mahlzeiten möglichst allein (z. B. im Büro) ein.
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie krank sind und kurieren Sie sich aus!
  • Nutzen Sie wenn möglich keine öffentlichen Verkehrsmittel, sondern bevorzugen Sie das Fahrrad, gehen Sie zu Fuß oder fahren mit dem eigenen Auto.
  • Verzichten Sie möglichst auf Reisen – auch innerhalb Deutschlands. Viele Grenzen sind geschlossen und der Flugverkehr findet nur eingeschränkt statt.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen (z. B. Einkaufszentren, etc.)
  • Besuchen Sie öffentliche Einrichtungen nur, soweit es unbedingt erforderlich ist, wie z. B. Ämter, Verwaltungen und Behörden.

 

Achten Sie auf eine gute Hygiene
Darüber hinaus bleibt das Beachten einer guten Hygiene (Richtig Händewaschen, Husten und Niesen) weiterhin von großer Bedeutung. Folgende Hygieneregeln gelten allgemein zum Schutz vor luftübertragbaren Infektionskrankheiten:

  • Händeschütteln vermeiden
  • Regelmäßiges und gründliches Hände waschen
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten
  • Husten und Niesen in ein Taschentuch oder in die Armbeuge
  • Im Krankheitsfall Abstand halten
  • Geschlossene Räume regelmäßig lüften

Durch diese einfachen Maßnahmen verringert sich die Ansteckungsgefahr von Infektionskrankheiten bzw. die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung erheblich.
 
Wie erkenne ich, ob ich mich mit COVID-19 angesteckt habe?
Eine Infektion mit dem Coronavirus äußert sich insbesondere durch Symptome wie Husten und Fieber. Ein besonders wichtiger Hinweis auf eine Erkrankung: neu aufgetretene Kurzatmigkeit, oder wenn sich die Kurzatmigkeit deutlich verschlechtert. Auch berichtet wurde über Halskratzen, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost. Die Krankheit heißt dann COVID-19. Wenn Sie keinen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde: Dann können Ihre Beschwerden auf eine Grippe oder Erkältung zurückzuführen sein. Zuerst einmal ist es also wichtig, Ruhe zu bewahren.


Wann sollte ich mich auf den Corona-Virus testen lassen?
Wenn Sie in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer infizierten Person hatten und Krankheitssymptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall aufweisen sollten Sie sich an die Corona-Testhotline wenden, um telefonisch abzuklären ob ein Test auf das Corona-Virus erforderlich ist. Die Corona-Testhotline erreichen Sie unter folgenden Telefon-Nr. 0 71 41-28 12 50 und 0 71 41-999-70 40.
Während Sie auf das Testergebnis warten, sollten Sie sich selbst vorsorglich isolieren: zuhause bleiben, dort die Räume möglichst getrennt nutzen oder zeitlich versetzt. Meiden Sie dann auch zuhause alle engen Kontakte unter zwei Metern. Außerdem: gute Händehygiene einhalten und bei
Kontakt zu anderen nach Möglichkeit einen Mund-Nasenschutz tragen, um Ihre Mitmenschen zu schützen. Ein Test ist laut Robert-Koch-Institut nicht sinnvoll, wenn Sie gesund sind und keine Krankheitsanzeichen haben. Nach aktuellem Kenntnisstand dauert es zwischen Ansteckung und ersten Krankheitszeichen bis zu 14 Tage. Ohne Krankheitszeichen sagt ein negativer Test nichts darüber aus, ob man nicht doch noch an COVID-19 erkranken kann. Wichtig ist es deshalb, die Testmöglichkeiten für die Menschen freizuhalten, die krank sind. Das heißt, wenn Sie selbst keine Krankheitsanzeichen haben, aber engen Kontakt zu einem nachgewiesenen Corona-Fall hatten: Bleiben Sie zu Hause. Wichtig auch hier: falls möglich die Räume getrennt nutzen oder zeitlich versetzt, zwei Meter Mindestabstand einhalten sowie die Hust- und Nies-Etikette und eine gute Händehygiene. Treten später Krankheitsanzeichen auf, nehmen Sie bitte telefonisch oder per E-Mail Kontakt zu einer Ärztin oder einem Arzt auf. Dort erfahren Sie dann, was am besten zu tun ist.
 
Weitere Informationen im Internet
Nähere Informationen des Robert-Koch-Instituts zum Corona-Virus sind auf der Internetseite des Instituts zu finden unter der Adresse: https://www.rki.de
 
Corona-Hotline vergibt keine Test-Termine mehr
Ab 1. Mai ist das Landratsamt nicht mehr zuständig für die Terminvergabe an der Corona-Teststelle. Die Praxis Dr. Kolepke übernimmt die Terminvergabe. Unter den Telefonnummern 07141-281250 und 07141-999-7040 kann man werktags von 8 bis 16 Uhr Termine für die Corona-Teststelle vereinbaren. Die zentrale Corona-Teststelle am RKH Klinikum Ludwigsburg ist ausschließlich in begründeten Verdachtsfällen und nach vorheriger Anmeldung auch am Wochenende in Betrieb. Die Corona-Bürger-Hotline des Landratsamts ist ab sofort unter der Woche von 8-18 Uhr erreichbar - vergibt aber keine Teststellen-Termine mehr. Die Corona-Hotline ist daher ab sofort nicht mehr am Wochenende erreichbar. Von Montag bis Freitag (außer 1. Mai) kann die Corona-Hotline des Landratsamtes weiterhin unter der Telefonnummer 07141-144-69400 täglich von 8 bis 18 Uhr für wichtige Fragen rund um die Corona-Pandemie angerufen werden.
Informationen gibt es auch im Internet unter www.land-kreis-ludwigsburg.de/de/gesundheit-veterinaerwesen/gesundheit/neues-zu-coronaviren.
Dort werden unter den FAQs eine Reihe immer wieder auftretender Fragen beantwortet. Die Kreisbehörde bittet darum, sich vor einem Anruf zu informieren. Dort werden viele Informationen zu Fragen zur Verfügung gestellt, die dann in der Hotline nicht mehr gestellt werden müssen.

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