Stadt Freiberg am Neckar

Seitenbereiche

Seiteninhalt

Neubau Oscar-Paret-Schule

Hier geht's zum aktuellen Bild der Webcam.
Vollbildversion

Aktuelle Ausschreibungen zum Neubau der Oscar-Paret-Schule

Grundsteinlegung mit Gänsehautmoment

Am vergangenen Freitag fand im Vorfeld des Bürgerfestes die feierliche Grundsteinlegung für den Neubau der Oscar-Paret-Schule statt. Eine Zeitkapsel mit diversen Dokumenten wurde einbetoniert.
Dort, wo später die Mensa der neuen Oscar-Paret-Schule (OPS) sein wird, versammelten sich mehrere hundert Menschen zur Grundsteinlegung, die vom Chor und der Band der OPS musiklisch umrahmt wurde. Bürgermeister Dirk Schaible hieß als Ehrengäste den Bundestagsabgeordneten Eberhard Gienger, den Landtagsabgeordneten und Staatssekretär im Kultusministerium Volker Schebesta sowie den Landtagsabgeordneten Fabian Gramling willkommen. Schaible drückte seine Freude über die Entstehung eines der modernsten Schulzentren des Landes aus, dies gelte in baulicher und  technischer, aber auch pädagogischer Sicht. Er hob die Vermittlung von Werten und soziales Miteinander hervor. Jedoch würden nicht nur die Weichen für eine optimale Bildungszukunft der Kinder gestellt, „die Grundsteinlegung kennzeichnet auch den Beginn einer umfangreichen Weiterentwicklung des Stadtzentrums“, sprach Schaible von einem  „Gänsehautmoment“. Mit einem Zitat von Benjamin Franklin, „Investition in Wissen trägt die höchsten Zinsen“, machte der Schultes deutlich, dass die Investition von 90 Millionen Euro „in eine moderne und zukunftsfähige Lernumgebung unserer Kinder“ gut angelegt seien. „Lassen Sie uns mit der heutigen Grundsteinlegung ein neues Kapitel für die OPS und für unsere Stadt aufschlagen“, beschloss Schaible seine Rede.
Volker Schebesta, Staatssekretär im Kulturministerium, überbrachte die Grüße von Kultusministerin Susanne Eisenmann für eines der größten Neubauprojekte, die es momentan im Schulbereich in Baden-Württemberg gebe. Schulgebäude und Ausstattung beeinflussten das Wohlbefinden von Schülern und Lehrern und hätten Auswirkung auf Lernen und Atmosphäre. „Das Land steht zu den Kommunen und lässt sich die Unterstützung einiges  kosten“, hob Schebesta die staatliche Förderung hervor.
Architekt Michael Viktor Müller nannte als bisherige Meilensteine den Sieg beim  Architektenwettbewerb, den Abschluss der Vorplanung, den Entwurf mit Baubeschluss und die Grundsteinlegung. Mit Blick in die Zukunft freute er sich schon auf das Richtfest. „Et kütt wie et kütt. Et hätt no immer jot jejangen“ (Es kommt wie es kommt. Es ist noch immer gut gegangen), endete der Kölner Architekt mit dem kölschen Grundgesetz.
Die Grundsteinlegung für den Neubau verglich René Coels, Schulleiter der OPS, mit der Arbeit der Lehrer. Auch sie würden jeden Tag Grundsteine legen und darauf aufbauen, nämlich Schülerpersönlichkeiten. Wie beim Gebäudebau bedürfe es „Beharrlichkeit, Engagement, Vertrauen und öfters auch Festigkeit auf beiden Seiten“. Selten gehe dabei alles nach Plan. „Wer Schulen baut und Schüler bildet, glaubt an die Zukunft“, betonte Coels. Verbindend sei der Traum, dass gut gebildete und charakterlich gefestigte Menschen auch in Zukunft ihr Schicksal meistern können, so der Schulleiter.
Nach den Reden wurde eine extra angefertigte Zeitkapsel mit diversen Dokumenten zu Bauplanung und Beschluss bestückt. Auch jede Schulklasse steuerte etwas bei, unter anderem Klassenfotos und Listen guter Wünsche. Ein Exemplar der Ludwigsburger Kreiszeitung, die in der Ausgabe extra über den Neubau berichtet hat, und die goldene LKZ-Jubiläumsmünze kamen ebenfalls in die Zeitkapsel. Zum Schluss leerte der Erste Beigeordnete Stefan Kegreiß eine kleine Dose mit Centmünzen auf den Inhalt, angeblich die Reste der Stadtkasse. Bürgermeister, Beigeordneter sowie der interne Projektleiter Krister Riedhammer und Polier Gregor Stach griffen dann zur Schaufel und häuften unter Beifall Beton auf die Zeitkapsel. Anschließend konnten sich die Besucher mit Laugengebäck in Form der Buchstaben OPS stärken.

Weitere Informationen