Stadt Freiberg am Neckar

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Die Stadt Freiberg bringt die E-Mobilität voran

Die Förderung der E-Mobilität in Freiberg ist eines der im Klimaschutzkonzept der Stadt festgelegten Ziele zur Reduzierung des CO2 Verbrauchs und wird von der Stadt schon seit längerem verfolgt. Bei der Umrüstung auf E-Fahrzeuge oder beim Aufbau der Infrastruktur setzt die Stadt daher auch konsequent auf die Verwendung von Ökostrom, der von den Stadtwerken geliefert wird. Gleichzeitig leistet der Umstieg auf E-Mobilität einen Beitrag zum Lärmschutz und zur Luftreinhaltung. Ein wichtiger Faktor in der von Lärm- und Luftverschmutzung belasteten Stadt.
Die Stadt Freiberg treibt gezielt den Ausbau der Lade-Infrastruktur voran, um dadurch immer mehr Menschen zur Anschaffung eines E-Fahrzeuges zu motivieren. Ladestationen, welche von den Stadtwerken mit Ökostrom beliefert werden, gibt es inzwischen zentrumsnah auf einem Parkplatz an der Württemberger Straße, an zwei Stationen in Bahnhofsnähe – eine in der Bahnhofstraße und eine auf der anderen Seite der Gleise in der Kleiststraße. Außerdem ist auch eine privat initiierte, öffentlich nutzbare Ladestation seit Ende 2017 in der Porschestraße vorhanden. Die Stadt plant, den Ausbau der Ladeinfrastruktur weiter sukzessive auszubauen. So wird es zum Beispiel auch im neuen Parkdeck der Oscar-Paret-Schule zwei Parkplätze, die an einer Ladesäule aufgetankt werden können, geben. Für weitere 8 Stellplätzen ist der Ladeplatz bereits vorgerüstet.
Auch die Fahrzeuge und Motorgeräte, die von den städtischen Mitarbeitern genutzt werden, sollen schrittweise auf Elektro-Antrieb umgerüstet werden.  Schon seit einiger Zeit nutzen die Stadtreinigung, die Stadtgärtnerei, der Hausmeisterpool, der Vollzugsdienst und die Technischen Dienste bereits insgesamt vier E-Fahrzeuge und ein Hybridfahrzeug. Ganz aktuell wurden nun zwei weitere E-Fahrzeuge für die Nutzung durch das Hausmeisterteam angeschafft. Es handelt sich dabei um zwei Fahrzeuge des Modells Kangoo Z.E. vom Autohersteller Renault, der diese vollelektrischen Lieferwägen in Großserie produziert. Die Fahrzeuge stoßen im Fahrbetrieb null Schadstoff- und CO2-Emissionen aus  und verursachen weniger Lärm. Die Anschaffungskosten für die beiden Autos beliefen sich auf rund 25.000 € je Fahrzeug. Dabei erhielt die Stadt eine Fördersumme vom Bundesverkehrsministerium aus dem Sondervermögen „Energie- und Klimafonds“ von rund 16.300 €.
Geladen werden die Fahrzeuge an städtischen Ladesäulen im Bauhof, welche ebenfalls von der FaNergie mit Ökostrom beliefert werden. Die Anschaffung eines dritten E-Fahrzeugs für die Nutzung durch die Hausmeister ist für Ende 2019 geplant. Außerdem können die Rathausmitarbeiter seit Neuestem auch zwei E-Roller für Dienstgänge nutzen.
In der Stadtgärtnerei kommen zudem immer mehr akkubetriebene Motorgeräte zum Einsatz, zum Beispiel die von den Gärtnern genutzten Laubbläser, Freischneider, Heckenscheren und Motorsägen, die nicht nur klimaneutral, sondern auch leichter und leiser im Einsatz sind.
Zudem bieten die Stadtwerke ihren Kunden die Möglichkeit, sich im Vertriebsbüro ein Pedelec auszuleihen, um das Fahren mit einem elektrisch betriebenen Fahrrad zu testen. Gerade in Freiberg mit seiner schwierigen Topografie kann die Nutzung eines Pedelecs sinnvoll sein, um PKW-Fahrten zu vermeiden.

Die Stadtwerke erwägen auch, E-Fahrzeuge anzuschaffen, die nach dem Car-Sharing-Prinzip ausgeliehen werden können. So können Autofahrer testen, wie es sich mit einem E-Fahrzeug fährt. Schon jetzt bekommen Kunden der FaNergie, wenn sie Eigentümer eines Elektrofahrzeugs sind, einen jährlichen E-Tankbonus in Höhe von 30,00 €.
Die Stadt Freiberg beteiligt sich auch am interkommunalen, regionalen Fahrrad- und Pedelecverleihsystem RegioRadStuttgart. Je eine Station gibt es am Bahnhof und im Stadtzentrum vor dem Rathaus mit insgesamt 10 Pedelecs.

So funktioniert das Verleihsystem RegioRad

Das RegioRadStuttgart ist für die Kunden einfach und bequem zu nutzen.  Hierzu ist lediglich eine einmalige Registrierung, am besten über Website www.regioradstuttgart.de oder telefonisch unter 0711/490780 erforderlich. Dann kann man direkt an einer Station eines der RegioRäder mit verschiedensten Möglichkeiten ausleihen. Für polygoCard-Inhaber ist die erste halbe Stunde kostenlos. Im Basis-Tarif kosten 30 Minuten je einen Euro. Die Entleihe und Rückgabe der Räder erfolgt an Stationen über die RegioRadStuttgart-App, mit der polygoCard, telefonisch oder direkt über das Terminal der Station. Besonders praktisch: Kunden können das Rad in Freiberg entleihen und in einer anderen RegioRad-Kommune abgeben. Außerdem lassen sich die Räder reservieren.
Die neuen RegioRäder sind eine Eigenentwicklung der Deutschen Bahn Connect. Dabei ist die Bedienung durch das Display direkt am Lenker und das neue Schloss besonders einfach. Das Rad verfügt zudem über eine 7-Gang-Schaltung, einen höhenverstellbaren Sattel und eine bequeme, niedrige Einstiegshöhe.
Das RegioRadStuttgart ist Teil der Call a Bike-Familie mit deutschlandweit mehr als 15.000 Rädern in rund 60 Städten. Alle Kunden von RegioRadStuttgart können ohne gesonderte Anmeldung auf das gesamte Call a Bike-Angebot zugreifen und umgekehrt. Weitere Informationen inklusive einer Städteübersicht auf www.callabike.de.

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