Stadt Freiberg am Neckar

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Die Deutsche Bahn hat mit dem Bau von zwei Lärmschutzwänden in Freiberg begonnen

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ werden die Arbeiten für den Bau der Lärmschutzwände in Freiberg am Neckar beginnen. Die Lärmschutzwände werden insgesamt 2.211 Meter lang und bis zu 3 Meter hoch sein.
 
Wegen der örtlichen Verhältnisse müssen die Arbeiten hauptsächlich vom Gleis aus durchgeführt werden. Das ist jedoch wegen der dichten Zugfolge und des vertakteten Regional- und Nahverkehrs größtenteils nur bei Nacht möglich. Daher wirdvom 05. August bis zum 04. Oktober in den Nächten Sonntag auf Montag bis Donnerstag auf Freitag jeweils von 00:10 Uhr bis 05:50 Uhr, vom 13. Oktober bis zum 01. November und vom 17. November bis zum 06. Dezember in den Nächten Sonntag auf Montag bis Donnerstag auf Freitag jeweils von 23:00 Uhr bis 05:35 Uhr gearbeitet. Auf eine lärmintensive akustische Warnung der Baustelle vor vorbeifahrenden Zügen kann zwar verzichtet werden, dennoch lassen sich akustische Beeinträchtigungen beim Laden und Bauen nicht vollständig vermeiden. Es wird jedoch alles darangesetzt, den Lärm so gering wie möglich zu halten.
 
Nach Fertigstellung der Wände wird sich der Lärm vorbeifahrender Züge deutlich verringern.
 
Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“
Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Seit dem Start des Programms haben Bund und Bahn über 1,4 Milliarden Euro in die Lärmsanierung investiert. Allein im Jahr 2018 flossen über 100 Mio Euro in den Bau von rund 40 km Schallschutzwänden und die Ausstattung von ca. 2.200 Wohnungen mit Schallschutzfenstern.
Bei der Lärmsanierung handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Bundes. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Durchführung. Gefördert werden neben Lärmschutzwänden auch schalldichte Fenster und Lüfter an Gebäuden entlang von Bahnstrecken. In Einzelfällen werden auch Dämmungen der Außenfassaden und Dächer teilfinanziert. Der Eigenanteil von einem Viertel der Kosten ist vom Eigentümer zu tragen, da die Maßnahmen immer mit einer Wertsteigerung des Objekts verbunden sind.

Für Fragen, wenden Sie sich bitte an die Deutsche Bahn.

Kontakt zum Projekt:

E-Mail: laermsanierung@deutschebahn.com

Infotelefon Lärmschutzwand: 0174-3616487

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