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Freiberg am Neckar (Druckversion)

Aktuelles

Sturmtief verursachte auch in Freiberg Schäden

Das Sturmtief Sabine hat auch in Freiberg zahlreiche Schäden verursacht und sowohl den Hilfskräften der Freiwilligen Feuerwehr als auch den städtischen Mitarbeitern viel Arbeit beschert. Am Montagmorgen wurde ein fahrendes Auto auf der Verbindungsstraße (K 1672) zwischen Freiberg und Benningen von einem herabfallenden Ast getroffen und stark beschädigt. Die Feuerwehr war im Einsatz und entfernte den Ast. Personen kamen zum Glück nicht zu Schaden. Sachschäden entstanden auch an der Flattichschule. Große abgefallene Äste beschädigten das Dach und ein Spielhaus wurde vom Wind komplett zerlegt. Vom Dach der katholischen Kirche und vom Alten Schloss in Beihingen deckte der Sturm einige Ziegel ab. Der Fuß- und Radweg am Gründelbach musste kurzzeitig wegen herabgefallener Äste gesperrt werden und im Stadtzentrum stürzte ein Stück Fassadenverkleidung auf das Dach der Glaspassage.
Glücklicherweise wurden durch die Sturmschäden keine Personen verletzt und nach einer ersten Bilanz entstand in Freiberg auch nur vergleichsweise geringer Schaden durch den Sturm. Die Mitarbeiter des Bauhofs und der Stadtgärtnerei waren jedoch viele Stunden im Einsatz, um heruntergefallene Äste und vom Wind zerstreute Gegenstände von Wegen, Straßen und öffentlichen Flächen zu entfernen. Insbesondere das Entfernen von Papiermüll, der überall aus umgefallenen Mülltonnen auf Straßen und Grünflächen gelandet war, sorgte bei den Mitarbeitern von Bauhof und Stadtgärtnerei für erhöhten Arbeitseinsatz. Die Stadt Freiberg bedankt sich sehr herzlich bei allen Einsatzkräften der Feuerwehr und bei den städtischen Mitarbeitern, die wegen des Unwetters im Einsatz waren.

 

Aufgrund vermehrter Anfragen von Bürgern weisen wir darauf hin, dass die Stadt die Beseitigung von umgestürzten Bäumen auf privatem Gelände oder in Privatgärten nicht übernehmen kann, sondern die Eigentümer ihre umgestürzten Bäume selbst entfernen bzw. hierfür eine Fachfirma beauftragen müssen.

Keine größeren Schäden durch umgestürzte städtische Bäume
Trotz der extremen Windstärken ereigneten sich auf städtischen Flächen zum Glück keine größeren Schäden durch umgestürzte Bäume. Um solche gefährlichen Ereignisse zu vermeiden, achtet die Abteilung Grünflächen der Stadtverwaltung sehr genau darauf, beschädigte, geschwächte oder kranke Bäume zeitnah zu entfernen. So mussten vor kurzem einige, vom Eschentriebsterben befallenen Eschen am Gründelbach gefällt werden. Auch einige Buchen, die an den Radweg entlang der L 1138 angrenzten und durch die langanhaltende Trockenheit abgestorben waren, mussten vor kurzem aus Sicherheitsgründen entfernt werden. In der waldartigen Fläche oberhalb der Tennisanlagen wurden ebenfalls Bäume in Absprache mit dem Forstamt aus Sicherheitsgründen gerodet, nachdem bereits mehrere Eschen umgestürzt waren und die angrenzende Boulebahn und die Zaunanlage der Tennisanlage zerstört hatten. Gerade Wetterereignisse wie das jüngste Sturmtief machen deutlich, wie wichtig die Kontrolle und die vorsorgliche Entfernung von Bäumen ist, die in der Nähe von Straßen, Wegen und Bebauung wachsen.

Neupflanzungen von Bäumen
Um die Anzahl der für ein gesundes Klima wichtigen Bäume im Stadtgebiet zu erhalten, werden gefällte Bäume kontinuierlich durch Neupflanzungen ersetzt, wobei die Stadtgärtnerei auf wärme- und  trockenheitsresistentere Arten setzt, die besser an die sich verändernden Klimabedingungen angepasst sind. Ziel ist es, langfristig den Baumbestand auf der Gemarkung insgesamt zu erhöhen, wozu zum Beispiel auch die im März anstehende Pflanzung eines neuen Hochzeitswäldchens beiträgt.

http://www.freiberg-an.de/index.php?id=536