Stadt Freiberg am Neckar

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Großes Interesse am Tag der Städtebauförderung

Im Rahmen des Tages der Städtebauförderung wurde in Freiberg am Neckar der Bahnhofsvorplatz eingeweiht. Höhepunkt war die feierliche Enthüllung der Sanierungsplakette durch Bürgermeister Dirk Schaible vor über 300 interessierten Gästen.
 
Zum Tag der Städtebauförderung wurde der neu gestaltete Bahnhofsvorplatz in Freiberg am Neckar gemeinsam mit über 300 interessierten Bürgerinnen und Bürgern eingeweiht. Bürgermeister Dirk Schaible und Vorstandsvorsitzender der Ludwigsburger Volksbank, Karlheinz Unger, begrüßten alle Anwesenden herzlich bei strahlendem Sonnenschein. Besonders hervorgehoben wurde in ihrer Rede die Bedeutung des Bahnhofes und des Bahnhofsgebäudes als Eingangsbereich zur Stadt. Nähere Erläuterungen zur baulichen Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes wurden von Ruprecht Neulinger von Zoll Architekten und Stadtplaner GmbH vorgetragen. Höhepunkt war die Enthüllung einer Sanierungsplakette durch Daniel Renkonen (MdL) und Bürgermeister Dirk Schaible. Sie steht symbolisch für die Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes für insgesamt ca. 3 Mio. €, wobei rund 1,29 Mio. € Fördermittel flossen. Bis 2020 werden vier weitere Bauabschnitte folgen, die den nördlichen Randbereich des Platzes, die alte Buswendeschleife sowie den Bereich zwischen Güterschuppen und Volksbank attraktiver machen. Schwerpunkte auf der Bahnhofssüdseite sind die Flächenneugestaltung, die Erneuerung der Treppenanlage und der Einbau des Plattformlifts für einen barrierefreien Zugang.
Im anschließenden Programm folgte die Besichtigung des alten Bahnhofsgebäudes, das von der Volksbank aus eigenen Mitteln saniert wurde. Interessierte Gäste konnten sich zudem persönlich mit Jürgen Kiefer, dem neuen privaten Eigentümer des Güterschuppens „Gleis 1“, und dessen Architekten Stefan Kling über den Umbau des Gebäudes zu einem Hotel und Restaurant erkundigen. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung mit Liedern der Kinder des Käthe-Kollwitz-Kindergartens („Auf der schwäb‘schen Eisenbahn“ und „Wer will fleißige Handwerker sehn“). Auch Kreativität war gefragt: Die Bank stellte Malutensilien zur Verfügung, um später die schönsten Bilder der Kinder zum Thema „Baustelle“ und „Bahnhof“ in ihrer Bankfiliale auszustellen. Für die Kleinen gab es außerdem von den Freiberger Stadtwerken Luftballons und Schirmmützen geschenkt, die Erwachsenen konnten sich rund um das Thema Strom- und Gasversorgung informieren. Ein besonderes Highlight für alle Gäste war die von Kindern für Kinder gebaute Modelleisenbahnanlage des Freiberger Modelleisenbahnclubs, die die Verbindung zu dem historischen Ensemble „Bahnhof-Stellwerk-Güterschuppen“ aufzeigte.


Für alle Fragen von Seiten der Bürgerinnen und Bürger zum Thema „Sanierung“ in Freiberg standen die Projektleiter der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH zur Verfügung. Seit 1974 sorgt die Stadt in Zusammenarbeit mit der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH in insgesamt neun Sanierungsgebieten für attraktive Quartiere und den Erhalt historischer Bausubstanz. Das 21 ha große Sanierungsgebiet „Bahnhof“ hingegen wurde im Programm Stadtumbau West aufgenommen. Es weist einen Förderrahmen von insgesamt 3,25 Mio. € auf und wurde von 2008 bis 2020 bewilligt. Ziel ist unter anderem die Erhaltung und Stärkung der örtlichen Gewerbestruktur, die Verbesserung des Wohn- und Arbeitsumfeldes sowie die Aufwertung des öffentlichen Raumes.
Speis und Trank stellte die Volksbank Ludwigsburg für die Veranstaltung zur Verfügung. Die durch den Verkauf eingenommenen Spenden gehen an den Käthe-Kollwitz-Kindergarten. Hierfür und für die Unterstützung bei der Organisation der Veranstaltung bedankte sich Bürgermeister Schaible sehr herzlich beim Vorstandsvorsitzenden der Ludwigsburger Volksbank, Karlheinz Unger sowie bei allen anderen, die zum Erfolg und zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Bei den Anwohnern und den im Bahnhofsgebiet ansässigen Gewerbetreibenden bedankte sich Schaible für deren Geduld und Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Sanierung des Bahnhofgebietes.


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