Stadt Freiberg am Neckar

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Häufige Fragen zur Fahrradzone

Im Zuge der befristeten Einführung einer Fahrradzone im Wiesental wurde eine eigene Emailadresse eingerichtet, an die Bürger Anregungen und Kritik schreiben sowie Ihre Meinung äußern können. Davon wurde bisher auch reger Gebrauch gemacht:

Seit Anfang Juli sind mehr als 150 Nachrichten eingegangen. Zahlreiche Bürger kritisierten die Maßnahme, in den letzten beiden Wochen meldeten sich vermehrt die Regelung unterstützende Stimmen.

Zwei Fragen tauchten dabei immer wieder auf:


1. Warum wird die Dammstraße für Autofahrer gesperrt, obwohl parallel dazu der alte Radweg verläuft?
Der parallel zur Dammstraße verlaufende Weg war einer der am besten asphaltierten Radwege in Freiberg. Er war auch keine Problemstelle. Problematisch waren die Kreuzungen des Radwegs mit der Talstraße vor dem Fußballplatz und an der Autobahnbrücke. Diese sind durch die Fahrradzone, in der Fahrräder auf der Straße fahren müssen, entschärft. Die Durchfahrtssperre befindet sich auf der Dammstraße, weil diese geographisch am besten dafür geeignet ist. Sie kann nicht umfahren werden und alle Stätten im Wiesental sind weiterhin mit dem PKW erreichbar. Für Radfahrer gilt, dass sie in der Testphase den alten Radweg nicht benutzen dürfen sondern auf der Dammstraße fahren müssen.

 

2. Warum wird nicht einfach der Dammweg parallel zur Talstraße ausgebaut?
Der Ausbau des Dammwegs entlang des Altneckar ist eine verlockende Option, die den Radweg landschaftlich sicherlich aufwerten würde. Praktisch ist sie allerdings mit sehr großen Hindernissen verbunden.
Wird ein Weg zu einem neuen Fahrradweg ausgebaut, gelten andere gesetzliche Vorgaben als für ältere Wege. Ähnlich wie für Neuwägen andere Zulassungsvorgaben gelten als für ältere Autos. Unter anderem muss der Weg eine Mindestbreite haben und, da der Damm abschüssig ist, zusätzlich gegen Absturz gesichert werden. Allein die Verbreiterung des Damms würde einer ersten Schätzung nach
eine sechsstellige Summe kosten. Dazu kämen noch weitere Auflagen wie eine durchgehende dynamische Beleuchtung. Zusätzlich wären Genehmigungen für das Bauen in Gewässernähe und in einem Naturschutzgebiet notwendig, die mit weiteren Auflagen verknüpft sein oder den Bau gänzlich verbieten können. Diese Alternative wird nach Abschluss der Testphase, ebenfalls wie andere Vorschläge,
nochmals intensiv geprüft, bewertet und abgewogen.

 

Übrigens gilt an der Einbiegung des Kleinbottwarer Hofs in die Talstraße rechts-vor-links. Diese Neuregelung wird voraussichtlich auch über die Testphase der Fahrradzone hinaus bestehen bleiben.

Gerne können Sie uns Ihre Erfahrungen und Meinung zur Fahrradzone weiterhin an fahrradzone(@)freiberg-an.de mitteilen. Sie bilden einen Teil des Auswertungsprozesses im Anschluss an die Testphase.

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