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Oed´scher Ring

Entlastung der fünf Ortskerne

Den Namen verdankt diese Variante seinem geistigen Vater, dem Freiberger Bauingenieur Peter Oed. Peter Oed ist Mitglied einer von der Stadt Freiberg a.N. ins Leben gerufenen Bürgerbeteiligungsgruppe "Stadtstraßen Beihingen", die sich im Rahmen der Lärmminderungsplanung auch mit dem Thema Durchgangsverkehr beschäftigt hat.

Grundgedanke des Oed'schen Ringes ist es, die nördlich von Ludwigsburg gelegenen Städte und Gemeinden von eigenen Insellösungen abzubringen und ein gemeinsames Konzept zu erarbeiten. Vom Oed'schen Ring verspricht sein "Erfinder" die Entlastung der fünf Ortskerne durch die Vernetzung bereits vorhandener Straßen. Dabei stellen die Anbindung aller Gewerbegebiete, die Schonung des sensiblen Neckartals und dies mit einem möglichst geringen Kostenaufwand die wesentliche Grundidee dar.

Auf Freiberger Markung ist sowohl die Schwörer-Trasse wie die Ostumfahrung Teil der geplanten Ringlösung. Um den durch die Ostumfahrung von Freiberg stärker belastete Ludwigsburger Stadtteil Hoheneck abzuwenden, schlägt diese Variante den sogenannten Favorite-Tunnel, sowie eine weitere Ableitung dieses Verkehrs Richtung B 27 vor. Die Trassenlösungen in Pleidelsheim und Ingersheim entsprechen den auch von Regierungspräsidium Stuttgart entwickelten Nordumfahrungen, die allerdings durch den Bürgerentscheid von Pleidelsheim abgelehnt wurde.

Umfahrungslösung

Somit wird auch eine Gesamtlösung, die der Oed'sche Ring anstrebt schwierig. In Pleidelsheim und Ingersheim wird derzeit ein neuer Autobahnanschluss auf Freiberger Markung favorisiert. In Ludwigsburg gibt es noch keine beschlossene neue Umfahrungslösung, der Favoritetunnel genießt momentan keine besondere Priorität und in Benningen setzt man die Hoffnungen auf eine Nordwestumfahrung. Allein Freiberg betreibt weiterhin die Teillösung des Ringes auf eigener Markung, nämlich die Ostumfahrung mit Schwörertrasse.

Die Kosten des Oed'schen Ringes setzen sich aus den Kosten der einzelnen Teillösungen zusammen. Für den Freiberger Teil wären dies etwa 13,5 Mio. €.

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