Sportanlagen, Fitnessveranstaltungen und weitere Freizeitangebote.
Der Freiberger Kulturkalender mit aktuellen Veranstaltungen für jeden Geschmack!

Unterer Schlosshof 3
71691 Freiberg-Geisingen
Fon: 071 41 / 726 17
Fon: 071 41 / 278-128
Fax: 071 41 / 7 26 17
museum@freiberg-an.de
Ihre Ansprechpartnerin: Irene Ott
Fon: 071 41 / 73904
Träger: Stadt Freiberg a. N.
Öffnungszeiten:
Sonntags 14-17 Uhr
und nach Vereinbarung
Dauerausstellung:
Das 1989 eröffnete Museum dokumentiert die Entwicklung Freibergs von den ersten Spuren menschlicher Besiedelung über die Stadtgründung bis zur Entstehung der modernen Arbeiterpendlergemeinde.
Themenschwerpunkte der Dauerausstellung sind die reichsritterschaftlichen Grundherren, die Landwirtschaft und Handwerk im Wandel der Zeit, Weinbau, Feld-, Tagelohn- und Fabrikarbeit der Frauen, Entwicklung der Haushaltstechnik, Industrialisierung sowie Kriegs- und Notzeiten.Zu den Führungen durch die Dauerausstellung gehört auch der Weg durch den unterirdischen Gang hinüber zum Eiskeller.

Am 20. November 2011 um 14 Uhr eröffnen wir die
Sonderausstellung
Gläserne Pracht
Christbaumschmuck
aus der Sammlung Karola Schierle
Die Erfindung des gläsernen Christbaumschmucks wird dem Ort Lauscha im Thüringerwald zugeschrieben. Die erste Glashütte wurde dort bereits 1597 eingerichtet. In der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts arbeitete ein Teil der Glasbläser nicht mehr in der Hütte, sondern „vor der Lampe“. Bei dieser Technik wurden kleine Perlen „frei“ oder in Förmchen geblasen. Die kleinen Kugeln bildeten vermutlich die Grundlage für den Christbaumschmuck. Glasschmuck aus Lauscha ziert mittlerweile in ganz Europa, in den USA und selbst in Asien die Weihnachtsbäume.
Auch Karola Schierle ist seit vielen Jahren von der Glitzerwelt und der Einzigartigkeit der vielen Motive dieser Glaskunst fasziniert und hat die schönsten Stücke ihrer Sammlung für uns ausgewählt. Die Ausstellung dokumentiert die Entwicklungsgeschichte dieser einzigartigen Glaskunst.
Aus dem Sammlungsbestand des Museum zeigen wir aufwändig gestaltete Christbaumständer aus Eisen aber auch so genannte Gärtlein, hölzerne Quadrate von einem Zaun umgeben, in die der Weihnachtsbaum gestellt wurde. Auch unser beliebtes Weihnachtsthema „Springerle“ und „Tragant“ kommt nicht nur kurz. Fleißige Hände haben hier bei der Dekoration kräftig mit geholfen. Ihre ganz eigene Geschichte erzählt eine in den Kriegstagen entstandene Puppenstube.
Ausstellungsdauer bis 22. Januar 2012